Donnerstag, 10. November 2011

climbing school...

Letzten Sonntag war ja das Wetter so schön und das haben wir ausgenutzt und haben am letzten Tag der Klettersaison den Kletterwald Regensburg besucht.


Allein der Weg vom Parkplatz zum Klettergarten (der liegt mitten im Wald) war toll, ich lasse einfach mal Bilder sprechen.





Wir waren zu viert und bis auf meinen Freund waren wir vorher noch nicht in einem Klettergarten gewesen. Ich muss ehrlich sagen, etwas Muffensausen hatte ich schon. Aber die Bedenken waren erstmal völlig umsonst. Man wird dort super betreut, es wird genaustens erklärt, wie man das Gurtzeug anzulegen hat und in einem kleinen Übungsparcours wird einem dann gezeigt, wie das Ganze mit der Sicherung durch die Karabiner funktioniert.

Gut gerüstet haben wir uns erstmal angeschaut, was es überhaupt alles für Kletterparcours gibt.


Angefangen haben wir dann mit dem Einstiegsparcours "Baumstürmer".

Hier seht ihr die erste Übung in dem Parcours:


Zuerst ist man ja noch ziemlich unsicher, hält einen die Sicherung, was passiert, wenn man ausrutscht? Aber das wird mit der Zeit besser und man gewöhnt sich an das Gefühl. Der Einstiegsparcours war an sich wirklich gut zu meistern, aber nach dieser ersten Übung kam gleich etwas, woran ich fast verzweifelt wäre. Da hat man sich an einer "Liane" von einer Baumplattform zu einer ca. 3-4 m entfernten Plattform schwingen müssen. Da das erst die 2. Station war, war bei mir das Sicherheitsgefühl noch nicht so ausgeprägt. Das hat dann ziemlich lange gedauert, bis ich mich getraut habe. Aber irgendwann hab ich dann doch meinen inneren Schweinehund überwunden und habe mich über den gähnenden Abgrund geschwungen. Es war dann an sich nicht wirklich schlimm, aber das Adrenalin hat ganz schön gepumpt...

Die nächsten Stationen gingen dann schon etwas schneller und am Ende sind wir ca. 3 Stunden auf den Bäumen rumgekraxelt.




Es war wirklich ein toller Tag, am Ende waren wir alle erschöpft und mit unseren Kräften am Ende, aber glücklich. Stolz, etwas geschafft zu haben, was im Erwachsenenalter nicht mehr so selbstverständlich ist. Ich musste wieder etliche Kinder bewundern, die über die einzelnen Stationen marschiert sind, als wären sie nicht viele Meter über dem Boden, sondern würden auf der Erde spazieren. Als Kind hat man einfach keine Scheu und als Erwachsener überlegt man manchmal viel zu viel.

Auf jeden Fall sind wir in der nächsten Saison wieder dabei. Dann wagen wir uns vielleicht auch an den schwierigsten Parcours, den haben wir diesmal leider kräftemäßig nicht mehr geschafft.

Liebe Grüße, Miriam

3 Kommentare

  1. Hallo Miriam,

    es war bestimmt ein tolles Erlebnis aber leider nicht für Menschen mit Höhenangst wie mich.

    Liebe Grüße
    Ilka

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  2. Es war wirklich sehr schön im Kletterwald, auch wenn ich am nächsten Tag einen leichten Muskelkater hatte. Viele Grüße Tobi

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  3. Kletterwald klingt toll. liebe GRuesse

    Maria

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Ich freue mich über jedes liebe Wort von euch.

Fragen beantworte ich gleich hier, also schaut vielleicht nochmal nach.