Montag, 16. Januar 2012

Tante Tillys Testament

Seit ein paar Jahren spiele ich bei einer Laienspielgruppe Theater. Wir spielen einmal im Jahr, immer nach Fasching. Da die heurigen Aufführungstermine also immer näher rücken, haben wir vor kurzem mit dem Proben angefangen.

Unsere Stücke sind eigentlich immer bayerische Komödien, lustige "Bauern"theater.
Das Stück, das wir heuer spielen, heißt "Tante Tillys Testament".

Darum geht's:

Tante Ottilie ist verstorben und setzt ihre Nichte Adelheid als Alleinerbin ein. Diese wohnt in einer Wohngemeinschaft mit 2 Freundinnen zusammen. Das Appartement der drei Freundinnen liegt im Pfarrhaus von Lichtenfeld. Der Pfarrer selbst ist der Vermieter.
Adelheid könnte eine Geldspritze gut gebrauchen. Doch anstelle des erhofften Zasters tritt Tillys leicht vertrottelter Witwer auf den Plan und gibt sich als das ersehnte Erbe aus. Das bringt Leben in die Jungesellinnenbude, zumal jede von den dreien so ihre eigenen Macken hat. Dass am Ende eigentlich der Onkel der wirkliche Erblasser ist, versöhnt die Gemüter wieder. Aber bis dahin ist ein dornenreicher Weg mit vielen Schlaglöchern in der WG zu gehen, der durch die giftige Pfarrersköchin noch erschwert wird. 




Ich spiele die "giftige Pfarrersköchin" und freue mich schon total drauf. Beim Spielen kann man sich immer in Rollen einfinden, wie man ja im "wahren" Leben überhaupt nicht ist.

Die ca. drei Monate Proben und anschließende Aufführungen sind zwar zum Einen immer ziemlich anstrengend und zeitraubend, auf der anderen Seite aber einfach eine Wahnsinnsgaudi und ein tolles Gefühl, wenn man nach dem Aufführen des Stücks auf der Bühne steht und das Publikum begeistert applaudiert! Da weiß man dann, wofür man die ganze Zeit "geschuftet" hat... :)

Liebe Grüße, Miriam

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