Sonntag, 28. Oktober 2012

Lovely autumn - Quittentiramisu

Auch wenn wir hier seit gestern auch den tiefsten Winter haben mag ich den Herbst doch noch nicht loslassen - schon gar nicht kulinarisch.

Zur Zeit hab ich ein ganzes Quittenlager, da ich von allen Seiten damit versorgt worden bin. Bisher hab ich ja Quitten immer nur zu Likör oder Gelee verarbeitet. Heuer hab ich mir aber mal die verschiedensten Rezepte rausgesucht, darunter auch deftige und bin sehr begeistert von dem Kernobst.

Dieses Wochenende hatten wir mal wieder einen Kochabend geplant und als Nachspeise hab ich ein Quittentiramisu gemacht. Das Rezept hab ich gesehen, mich sofort verliebt und mit kleinen Abwandlungen ist das hier draus geworden.


Quittentiramisu


Zutaten:

75 ml Zitronensaft
900 g Quitten
1 Vanilleschote
300 g Zucker
600 ml + 9 EL Birnensaft
ca. 40 g Speisestärke
8 Zwieback
10 EL Amaretto
500 g Magerquark
500 g Mascarpone
150 g Naturjoghurt
2 Päckchen Vanillezucker
40 g Mandelblättchen
Zimt, Zucker


Zubereitung:

Zitronensaft mit 2 Liter Wasser mischen. Die Quitten waschen, schälen und vierteln. Das Kerngehäuse entfernen, in Spalten schneiden und in das Zitronenwasser legen.

Vanilleschote aufschneiden, Mark rausschaben. 150 g Zucker in einem Topf karamellisieren. Mit 600 ml Birnensaft ablöschen und köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Quitten in einem Sieb abtropfen lassen, mit dem Vanillemark und der -schote zum Birnensaft geben und bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten köcheln lassen. Stärke mit 5 EL Birnensaft verrühren, das Kompott damit binden. Dann abkühlen lassen.

Die Zwiebacke nebeneinander in eine Auflaufform legen. 4 EL Birnensaft und 4 EL Amaretto mischen und den Zwieback damit tränken.

Quark, Mascarpone, Joghurt, 150 g Zucker und Vanillezucker mit dem Rührgerät verrühren, den restlichen Amaretto unterrühren. 1/3 der Quarkmasse auf dem Zwieback verteilen. Abgekühltes Kompott auf dem Quark verstreichen und restlichen Quark zuletzt in die Auflaufform geben. Ca. 2 Stunden kalt stellen.

Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten. Zimt und Zucker vermischen und über das Tiramisu streuen. Dann die Mandelblättchen auch darüber geben.


Ich muss sagen, das Tiramisu war eigentlich das Leckerste, das ich je gegessen hab. Wenn ihr irgendwo Quitten herbekommen könnt, schlagt zu und macht es unbedingt nach!!! Ihr werdet nichts anderes mehr wollen... ;-)

Das Quittenkompott allein schmeckt schon so gut. Da werd ich jetzt auch ein paar Gläser davon einkochen, dann kann man es auch pur, zu anderen Nachspeisen, zu Kaiserschmarrn essen oder immer und immer wieder zu Tiramisu verarbeiten! 

Ich wünsch euch noch einen schönen Sonntag, vielleicht kann ja der eine oder andere sogar schon Schneemann bauen... *brrrr*

Liebe Grüße, Miriam

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Südtirol du Schöne

Hallo ihr Lieben,

bevor ihr hier weiterlest, holt euch erstmal ne Tüte Popcorn, ich überflute euch nämlich heute mit Bildern. Wie das immer so ist, konnte ich mich natürlich nicht entscheiden und so kriegt ihr heute ein bisschen mehr von Südtirol zu sehen... :)

Wir haben uns ja auf ein paar schöne, warme Tage gefreut und darüber, dass es dort im Oktober auch schon Schnee haben kann, haben wir zwar kurz nachgedacht, aber den Gedanken gleich wieder ganz weit weg gerückt...

Naja, wir sind bei der Hinfahrt über den Jaufenpass gefahren und je höher wir kamen, umso kälter wurde es und auf einmal war er da: Schnee - und zwar richtig viel! *brrr*


Wobei das schneeige Panorama natürlich schon klasse ist! 



GottseiDank hat sich uns aber bald wieder diese Aussicht geboten.



Schon was anderes...

Unser Hotel war nicht direkt in Meran, sondern in Dorf Tirol, das liegt etwas oberhalb Merans - das Hotel war einmalige spitze und wir waren sehr begeistert.

Begrüßt wurden wir mit einem Glas hausgemachten Apfelsaft, sowas Leckeres hatten wir schon lange nicht mehr getrunken. Aber umgeben von Apfelbäumen kann das ja nur was Gutes sein.


Der Saft hat's uns so angetan, dass wir gleich mal 10 Liter mit heimgenommen haben... So haben wir noch länger was vom Urlaub...

Wir wollten ja auch etwas wandern gehen, also ging's gleich am ersten Tag los. Das Wetter war schön angesagt, und es war sogar so schön, dass wir in kurzer Hose und T-Shirt unterwegs waren - was für ein tolles Gefühl!

Im Hotel haben wir einen kleinen Wanderführer bekommen, wo die verschiedensten Touren beschrieben waren. Da haben wir uns dann einen "Kulturweg" ausgesucht. Der begann im Kern von Dorf Tirol und ging vorbei an Schloss Tirol, Kirche St. Peter und Schloss Thurnstein. Und nebenbei hatten wir den ganzen Tag einen bombastischen Ausblick!










Wirklich ein tolles Panorama!



Meran selbst haben wir uns natürlich auch angeschaut, aber es hat uns jetzt beide nicht so vom Hocker gehaun. Hatten wir uns mehr drunter vorgestellt.

Nach Bozen sind wir auch mal gefahren, das war gleich ganz etwas anderes! Viele kleine Gäßchen, hat viel mehr an Italien erinnert und war einfach richtig gemütlich...

Absolutes Highlight neben der Wandertour war aber unser Besuch in den Gärten von Schloss Trautmannsdorf.


Dort haben wir uns erstmal in dem herrlichen Palmencafé am See die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. 





Es ist einfach wunderbar durch die herrlichen Gärten zu streifen, in der Luft liegt Apfelduft, man ist in einer völlig anderen Welt.

Die paar Tage sind viel zu schnell vergangen und am Liebsten wären wir noch länger geblieben.

Besucht unbedingt auch mal die Gegend, sie ist auf jeden Fall eine Reise wert und wir waren nicht zum letzten Mal dort!

Liebe Grüße, Miriam

Montag, 22. Oktober 2012

Süße Leckerei: Kaiserschmarrn

Hallo ihr Lieben!

Hier war jetzt ein paar Tage Funkstille und leider konnte ich euch auch nicht auf euren Blogs besuchen, aber das wird jetzt alles wieder nachgeholt!

Ich musste ein paar Prüfungen für meine berufliche Weiterbildung schreiben und gleich im Anschluss haben wir uns Richtung Südtirol aus dem Staub gemacht, einfach mal ein paar Tage nichts tun und die Seele baumeln lassen....

Die Bilder von Meran sichte ich gerade noch, aber zur Einstimmung hab ich euch ein leckeres Kaiserschmarrn-Rezept mitgebracht.



Leider, leider haben wir im Urlaub kein einziges Mal einen Kaiserschmarrn erwischt und deswegen hab ich gleich, als wir wieder daheim waren, einen gemacht. So haben wir auch gleich unseren Urlaub ein bissl verlängert...


Zutaten: für 4 Personen

6 Eier
300 g Mehl
2 EL Zucker
1 - 2 EL Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
250 ml Milch

Zubereitung:

Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit Mehl, Zucker, Puderzucker, Vanillezucker, Salz und Milch gut verquirlen und 30 Minuten quellen lassen.
Danach den Teig nochmal gründlich durchrühren und den Eischnee unterheben.

In einer großen Pfanne Butterschmalz erhitzen und einen ca. 1 cm dicken Pfannkuchen von einer Seite ausbacken, wenden und fertig backen. Den Pfannkuchen dann in kleine Stücke reißen und mit Puderzucker bestreuen und karamellisieren lassen.

Vor dem Servieren nochmals mit Puderzucker bestreuen.

Das Rezept ist aus dem Buch Faszination Alpenküche, das hab ich mal ganz günstig auf dem Flohmarkt ergattert...


Wir haben dazu selbstgemachtes Apfelmus von meiner Mama gegessen.

Dazu einfach Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Mit etwas Wasser, Zitronensaft und Zucker aufkochen, danach nur noch leicht garen lassen, bis die Äpfel zerfallen.

Wenn man das Kompott noch heiß in Gläser abfüllt, kann man es auch gut aufbewahren.


Dieser Kaiserschmarrn ist einfach nur ein Traum, die Stückchen sind luftig locker und ich hab immer das Gefühl, man beißt in eine Wolke...  ;-)

Alternativ könnte man natürlich auch noch ein paar Rosinen druntermischen, aber wir hatten keine daheim und mein Freund mag den Kaiserschmarrn auch lieber so. 

Auf diesem Weg möchte ich auch ein paar neue Leser begrüßen, ich freue mich immer, wenn ich sehe, dass ihr hier immer mehr werdet! Nur durch euch macht das Ganze hier so viel Spaß!

Liebe Grüße, Miriam



Freitag, 12. Oktober 2012

Zimtiger Zupfkuchen



Wie oft hab ich diesen leckeren Kuchen schon auf den verschiedensten Blogs oder bei Pinterest gesehen und jedes Mal hab ich mir gedacht, das mus der Zimthimmel sein.

Als das Rezept jetzt auch noch in der Lecker Bakery drin war und ich gestern eh einen totalen Süßjieper hatte, musste dieser tolle Kuchen her!

Und ihr habt nicht zuviel versprochen! Das Teilchen ist einfach ein Traum! Scheibe für Scheibe abzuzupfen, dazu ein kaltes Glas Milch - ich bin im Himmel.... ;-)

Damit ihr auch mitschmachten könnt, hier das Rezept:

Zutaten:

500 g + etwas Mehl
50 g + 150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker (hatte ich nicht mehr)
1/2 Würfel frische Hefe (lt. Rezept 7 g Trockenhefe)
Salz
150 ml Milch
50 g weiche + etwas + 100 g weiche Butter
2 Eier
2 TL gemahlener Zimt

Zubereitung:

Das Mehl mit 50 g Zucker (und Vanillezucker), der Hefe und 1/2 TL Salz mischen. Die etwas erwärmte Milch mit 50 g Butter und den Eiern dazugeben. Mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten, geschmeidigen Teig verarbeiten (das dauert ein paar Minuten). Dann zugedeckt an einem schönen warmen Ort eine Stunde gehen lassen.

Eine Kastenform fetten. Die restlichen 150 g Zucker mit dem Zimt mischen. Den Teig nochmal kurz mit der Hand durchkneten und dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit den 100 g Butter bestreichen (ich habe sie zerlassen) und mit dem Zimtzucker bestreuen. Teig in für die Kastenform passende Quadrate schneiden.

Immer fünf bis sechs Quadrate aufeinander stapeln und hochkant in die Formstellen. Solange wiederholen, bis alle Quadrate in der Form sind (das darf ruhig ein bissl "gschlampert" ausschaun!).
Nochmal zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.

Dann im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C) etwa 30 - 40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und in der Form eine halbe Stunde abkühlen lassen, dann vorsichtig herausstürzen und anrichten.


Also, überzeugt euch am Besten ganz schnell selbst von diesem Zimttraum!

Schönen Tag euch noch!

Liebe Grüße, Miriam

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Bavarian Table - Die Rezepte, Teil II

Mit Schrecken hab ich festgestellt, dass ich euch die deftigen Rezepte von meinem Bavarian Table noch gar nicht verraten habe!!

Das hol ich jetzt schleunigst nach...

Hier nochmal alles auf einen Blick!


Los geht's mit dem

Wurstsalat mit Radieserl



Zutaten: für 4 Personen

1 Bund Radieschen
Salz
1 Bund Schnittlauch
400 g Lyoner
2 EL Apfelessig
1 TL süßer Senf
Pfeffer
1 Prise gemahlener Kümmel
4 EL neutrales Öl

Zubereitung:

Die Radieserl waschen, Blätter und Wurzeln abschneiden. Die Radieserl in dünne Scheiben schneiden und in einer Schüssel mit 1 TL Salz mischen. Ca. 10 Minuten stehen und Wasser ziehen lassen.

Inwischen die Lyoner in dünne Scheiben schneiden und den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.

Für die Sauce den Essig mit Senf, Salz, Pfeffer und Kümmel verrühren. Das Öl unterschlagen. Die Flüssigkeit von den Radieserl abschütten, mit Wurst und Schnittlauch im angerührten Dressing vermischen und abschmecken.


Zum Wurstsalat schmecken am besten Brezen - und die hab ich hier selbst gemacht. Das ist gar nicht schwer und einfach was anderes als Gekaufte!


Laugenbrezen

Zutaten: für 10 Stück

500 g Mehl
1 1/2 TL Salz
30 g frische Hefe
1 Prise Zucker
50 g Natron (Backregal)
grobes Salz zum Bestreuen

Zubereitung:

Mehl mit Salz in einer Schüssel mischen. Hefe zerkrümeln und mit dem Zucker und 275 ml lauwarmem Wasser verrühren. Zum Mehl geben und alles gründlich durchkneten (auf der bemehlten Arbeitsplatte etwa 5 Minuten lang kräftig mit den Händen!) bis der Teig geschmeidig ist.

Den Teig ca. 30 Minuten gehen lassen, in 10 Portionen teilen, jeweils zu Strängen rollen und zu Brezen zusammenlegen.

Leider hab ich von dem Vorgang keine Bilder, das ich keinen Fotografen zur Hand hatte, aber ich versuchs mal zu beschreiben:

Die Teigportionen zu ca. 50 cm langen Schnüren mit den Handflächen rollen. Sie sollten überall gleich dick sein. Dann zu einem nach unten offenen Kreis legen, die Enden miteinander verschlingen und dann auf die obere Brezenrundung drücken. 

Es ist eigentlich ganz einfach, wenn man den Dreh raushat!

Die Brezen dann auf 2 Küchenbretter legen und für 15 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

Den Backofen auf 230 °C (Ober- und Unterhitze; Umluft 210 °C) vorheizen.

In einem Topf 1,5 l Wasser mit dem Natron zum Kochen bringen und kurz sprudelnd kochen lassen. Die Brezen einzeln in die Natronlauge tunken und nach einer halben Minute wieder herausheben (am Besten mit einer Schaumkelle).
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit grobem Salz bestreuen.

Die Brezen im heißen Ofen auf der mittleren Schiene etwa 15 Minuten backen.
Danach gleich auf ein Gitter legen und gut auskühlen lassen.


Also, das Brezenbacken war wirklich kein Hexenwerk und frisch gebackene Brezen hat's bei  uns bestimmt nicht zum letzten Mal gegeben!

Zu den Brezen schmeckt natürlich auch sehr gut ein

Obazda


Zutaten: für 4 Portionen

300 g sehr reifer Camembert
50 g weiche Butter
100 g saure Sahne oder Quark
1 EL edelsüßes Paprikapulver
1 TL rosenscharfes Paprikapulver
Salz
1 milde weiße Zwiebel

Zubereitung:

Den Camembert mit der Rinde würfeln und mit einer Gabel fein zerdrücken. Die Butter, die saure Sahne/Quark zugeben und alles mit der Gabel zerdrücken und vermengen, bis eine Creme entstanden ist. Die Zwiebel klein würfeln und auch untermengen. Mit dem Paprikapulver und etwas Salz abschmecken.


Wenn ich bisher Obazdn gemacht hatte, hab ich eigentlich immer die Rinde vom Camembert grob abgeschnitten, aber so wie hier mit Rinde hat es auch sehr lecker geschmeckt, es ist dann nochmal würziger!

Zu den Brezen passt auch noch ganz gut die

Räucherfischcreme mit Schnittlach


Zutaten: für 4 Portionen

1 geräuchtere Renke oder Forelle (300 g) - ich hab geräucherte Forelle aus dem Kühlregal genommen
1/2 Bund Schnittlauch
1/2 Bio-Zitrone
100 g saure Sahne
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Fisch in Stücke zupfen, Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden. Die Zitrone gut waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.

Das Fischfleisch mit der sauren Sahne fein pürieren. Schnittlauch und Zitronenschale unterrühren und mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit Schnittlauch garniert servieren.


Es gab ja auch einen aufgebackenen Leberkäs aus dem Ofen (auf den Bilder nicht zu sehen) und dazu hab ich anstatt Kartoffelsalat einfach

Erdpäfelkas      serviert.


Zutaten: für 4 Portionen

400 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
1 EL Butter
1 TL Kümmel
125 g Quark
150 g saure Sahne
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
1/2 Bund Schnittlauch

Zubereitung:

Kartoffeln waschen und in der Schale etwa 30 Minuten weich kochen. Anschließend schälen und mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken.

Zwiebel fein würfeln. Die Butter zerlassen und die Zwiebel mit dem Kümmel darin bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten weich dünsten.

Die Zwiebel mit dem Quark und der sauren Sahne zu den Kartoffeln geben, unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und den Erdäpfelkas damit bestreuen.


Die Rezepte sind alle aus dem wunderbaren Buch "Die bayerische Küche" von Cornelia Schinharl, das ich euch demnächst auch noch genauer vorstellen werde.

Eigentlich mache ich das alles immer frei Schnauze, aber diesmal hab ich mich genau an die Rezepte gehalten und das ein oder andere werd ich bestimmt zukünftig immer etwas anders machen.

Hier könnt ihr auch nochmal die süßen Rezepte anschaun.


Vielleicht macht ja der ein oder andere von euch mal eins der Rezepte nach, ich würde mich sehr über Berichte freuen!

Liebe Grüße, Miriam








Sonntag, 7. Oktober 2012

I love pumpkin: Spaghetti mit Kürbisbolognese

Dass wir Kürbis lieben, habt ihr ja vielleicht schon mitbekommen und die Kürbissaison wird deswegen voll ausgenutzt.

Immer auf der Suche nach neuen leckeren Rezepten, bin ich im Netz auf dieses hier gestoßen - leckere Spaghetti mit Kürbisbolognese.



Eine klasse Variante der bekannten Bolognesesoße - einfach mal was anderes, der sämige Kürbis macht sich sehr gut in dem Sößchen. Nur zu empfehlen!

Hier die Zutaten: für 4 Personen

1 kleiner Hokkaidokürbis (ca. 600 g)
2 mittlere Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 - 2 EL Öl
400 g gemischtes Hackfleisch
Salz, Pfeffer, Curry
500 g stückige Tomaten
1 TL getrockneter Thymian
500 g Spaghetti
40 g geriebener Parmesan

Zubereitung:

1. Kürbis waschen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden (Hokkaido muss man nicht schälen!). Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein würfeln.
2. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Hack darin krümelig anbraten. Zwiebeln und Knoblauch kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen.
3. Kürbis im Bratfett unter Wenden ca. 5 Minuten anbraten. Mit 1 TL Curry bestäuben und kurz anschwitzen. Tomaten, Thymian und Hack zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Aufkochen und ca. 15 Minuten schmoren.
4. Spaghetti in reichlich kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten bissfest garen. Kürbis-Bolognese mit Salz und Pfeffer abschmecken. Spaghetti abtropfen lassen und mit der Soße anrichten. Mit Parmesan bestreuen.


Tolles Rezept, geht genauso schnell wie normale Bolognese, aber einfach raffiniert!

Schönen Sonntag wünsch ich euch noch!

Liebe Grüße, Miriam


Mittwoch, 3. Oktober 2012

Me Made Mittwoch: Nr. 11 - Alles zum ersten Mal

Bei diesem Me Made Mittwoch hab ich vieles zum ersten Mal gemacht!

Ich hab zum ersten Mal eine Bluse genäht.


Ich hab zum ersten Mal Biesen genäht.



Ich hab zum ersten Mal mit meinem neuen Schätzchen (hab ich mir zum Geburtstag gewünscht) genäht.



Und - ich hab zum ersten Mal das Schnittmuster selbst erstellt! Zwar "nur" von einer alten Bluse abgenommen, aber für mich war das wirklich ein Mammutwerk! Von sowas hab ich ja eigentlich gar keine Ahnung, aber mit Hilfe von Sandra's Anleitung hab ich mich schon durchgewurstelt.

Ich bin richtig stolz auf mich, dass ich das geschafft hab und bin auch sehr zufrieden mit meinem Werk! (Eigentlich soll man sich ja nicht selbst loben... *g*)

Und jetzt gibt's noch ein paar Bilder, konnte mich nicht entscheiden, was ich euch zeige... :)




Eigentlich ist kurzärmelig ja mittlerweile schon zu kalt, aber da kann man ja Abhilfe schaffen mit einem Jäckchen!







Die Bilder sind übrigens im wahrsten Sinne des Wortes taufrisch - deswegen schau ich auch auf manchen noch ein bissl verschlafen...

Ich hoffe euch gefällt's und ich geh jetzt noch gucken, was die anderen Mädels heute alles gezaubert haben!

Einen wunderschönen Feiertag wünsch ich euch heut noch!

Liebe Grüße, Miriam

Montag, 1. Oktober 2012

Schnelle Kürbissuppe

Jedes Jahr auf's Neue, der Klassiker schlechthin im Herbst - die gute, alte Kürbissuppe...

Hier ein bisschen aufgemotzt mit Ingwer und Orange.

Wir lieben Kürbis in allen Formen und da darf natürlich eine Kürbissuppe auf dem Speiseplan nicht fehlen!



Die Mengenangaben sind frei Schnauze, kann auch gerne variiert werden:

Kürbissuppe: für 4 Personen

Zutaten:

1 Hokkaido-Kürbis
2 - 3 Kartoffeln
2 Karotten
1 Apfel
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 Stück Ingwer
2 EL Öl
Gemüsebrühe
2 Orangen
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Kürbiskernöl

Zubereitung:

Alles Gemüse waschen und in gröbere Stücke schneiden. Das Öl in einem großen Topf erhitzen, das Gemüse unter Rühren etwas andünsten. Mit Gemüsebrühe aufgießen, dass alles grad so bedeckt ist. Ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Alles pürieren (macht gar nix, wenn ein paar Stückchen mit drin sind), Saft von 2 Orangen zugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

In tiefe Teller füllen und mit etwas Kürbiskernöl servieren.

So schnell geht's! Und sooo lecker! Wir könnten uns da immer reinsetzen. Das ist einfach so ein feines Süppchen mit so einfachen Zutaten!

Auf euren Blogs habe ich jetzt auch schön öfters Kürbissuppen verfeinert mit Kokosmilch gesehen, das möcht ich auch unbedingt noch ausprobieren!

Welches Kürbisgericht mögt ihr am Liebsten? Vielleicht kann ich ja noch ein paar Ideen sammeln!

Liebe Grüße, Miriam